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Traditionelle Chinesische Medizin beim Hausarzt

Zu den Heilmethoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) gehört neben der  Akupunktur die Pflanzenheilkunde, die Moxibustion, die chinesische Massage und Körperübungen (Qi gong, Tai Chi).

Wirkungsweise der Akupunktur

Es ist heute aus westlicher Sicht anerkannt, dass die Akupunktur ihre Wirkung über die Ausschüttung körpereigener schmerzstillender Substanzen entfaltet.  Außerdem führt sie zur Muskelentspannung und über eine hemmende Wirkung auf die Fortleitung von Schmerzimpulsen zur Schmerzlinderung. Darüberhinaus kann man davon ausgehen, daß es reflektorische Beziehungen zwischen der Körperoberfläche und inneren Organen gibt.

Diese Wechselbeziehung wird verdeutlicht in der Benennung der sogenannten Meridiane nach verschieden Organen, wie z.b. dem Herzen, der Leber oder dem Dünndarm. Auch mit spezieller Ohrakupunktur kann man Einfluss auf Beschwerden und Krankheiten von Organen und auch der Psyche nehmen.

Gestörter Energiefluß

Aus chinesischer Sicht ist die Ursache für eine  Krankheit oder eine Störung des Wohlbefindens darin zu suchen, daß der freie harmonische Fluss von Energie gestört ist. Das heißt, es besteht eine Blockade oder eine Verteilungsstörung der Energie, des Qi. Als Absolventin des B-Diploms bei der Forschungsgruppe Akupunktur verfüge ich über die sogenannte Vollausbildung in der Akupunktur. Damit gehört  die ganze Palette der sogenannten Syndromtherapie zu meiner Arbeit. Diese beinhaltet Moxibustion, das heißt das Arbeiten mit wärmenden Kegeln von getrocknetem Beifuß. Auch die Ohrakupunktur und die Laserakupunktur, die ohne Nadel auskommt, schmerzlos  und besonders gut für Kinder geeignet ist, gehört dazu, ebenso wie die japanische Schädelakupunktur nach Yamamoto.

Gerne berate ich  zu den Themen chinesischer Ernährungslehre und behandle, wenn möglich, nötig und gewünscht mit chinesischen Kräutern. Feng-Shui und die Lehre von den 5 Wandlungen zur Verfügung bilden dabei den theoretischen Hintergrund.

Zeitaufwand

Eine Behandlungsserie umfasst in der Regel 10-20 Sitzungen. Gegenanzeigen Gegen die Anwendung von Akupunktur und TCM sind nur wenige Gegenanzeigen bekannt. Auch Kinder und Schwangere können grundsätzlich behandelt werden. Nicht genadelt werden sollte an Körperstellen, die entzündet sind. Im Einzelfall muss entschieden werden, ob empfindungslose wie auch sehr schmerzempfindliche Bereiche genadelt werden können oder sollen. Nebenwirkungen

Unter Nadeleinfluss kann der Kreislauf beeinflusst werden. Bei vorbekannter Kollapsneigung muss vorsichtig genadelt werden. Theoretisch kann es zu kleinen Blutergüssen oder Nervenverletzungen kommen, diese sind jedoch extrem selten. Wer zahlt die Akupunkturbehandlung? Bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und Knieschmerzen bei Arthrose übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten. Für Behandlungen im Rahmen einer Allergie, zur Nikotinentwöhnung oder zur Unterstützung bei der Gewichtsreduktion tragen Sie die Kosten selbst.

Eine Liste der häufigsten Anwendungen  (Indikationen) für Akupunktur soll Ihnen einen Überblick geben über die Krankheitsbilder oder Veränderungen, bei denen Akupunktur helfen kann.

  • Allergie
    • Heuschnupfen, Asthma bronchiale, Neurodermitis, Nahrungsmittelallergie
    • Abwehrschwäche, Stärkung des Immunsystems, Blutarmut
  • Bewegungsapparat:
    • Gelenkschmerzen, Gelenkverschleiß (Arthrose), Gelenkentzündung,
    • Schulter-Arm-Syndrom, Tennisellenbogen, Karpaltunnelsyndrom, Hüft- und Kniearthrose
    • Sehnenscheiden-Entzündungen
    • Gelenkrheuma und Weichteilrheumatismus,
    • Nacken- und Wirbelsäulenbeschwerden, akute und chronische, von Hals- bis Lendenwirbelsäule
  • Nervenerkrankungen:
    • Gesichtsschmerz, „eingeklemmter Nerv“, Schmerzen nach Gürtelrose
    • Kopfschmerzen und Migräne,
    • Lähmungen, auch Gesichtslähmung oder nach Schlaganfall oder Unfall oder Infektionen
    • Phantomschmerz, Stumpfschmerz nach Amputationen
    • Polyneuropathie (Nervenschädigung/Kribbeln an Händen und Füßen, z.B. bei Zuckerkrankheit)
    • Anfallsleiden
  • Seelische Erkrankungen mit körperlichen Auswirkungen (psychosomatisch):
    • Eßstörungen, Übergewicht
    • Depression
    • Entgiftung oder Entzugsbehandlung (bei Alkohol, Drogen, Nikotin)
    • Unruhe und Unruhezustände
    • Schlafstörungen, Erschöpfungszustand, „leere Batterie“, Konzentrationsstörungen
    • mangelnde Erholung und Leistungsfähigkeit, z.B. auch nach Infekten oder Operationen
    • Hyperaktivität bei Kindern
    • Entwicklungsstörungen bei Kindern
  • Atemwege:
    • Atemwegsinfekte, Nebenhöhlenentzündung, Bronchitis,
    • Asthma bronchiale
    • Überempfindliches Bronchialsystem
    • Raucherentwöhnung
  • Herz-Kreislauf-System:
    • Kollaps, Schockzustand
    • Durchblutungsstörungen,
    • Bluthochdruck und zu niedrigen Blutdruck
    • Brustenge und Herzrhythmusstörungen, auch wenn der Kardiologe keine Ursache gefunden hat
  • Bauch:
    • Aufstoßen, Übelkeit, Erbrechen (auch bei Reisekrankheit oder bei Chemotherapie)
    • Gallenblasenentzündung, Gallenkolik
    • Magenschmerzen, Magenschleimhautentzündung, Magen- oder Zwölffingerdarm-Geschwür
    • Leberentzündung
    • Durchfall, Verstopfung
    • Reizdarm
    • Colitis ulcerosa und Morbus Crohn (im Schub sowie zwischen Schüben)
  • Nieren und Harnwege:
    • Blasenentzündung, Entzündung der Vorsteherdrüse (Prostata),
    • nächtliches Einnässen
    • Reizblase, Inkontinenz
    • Impotenz
    • Nierenkolik
    • Harnverhaltung nach Operationen oder aus anderen Ursachen
  • Frauenheilkunde:
    • Regelschmerzen, Regelstörungen, ausbleibende Regel,
    • Frigidität, Unfruchtbarkeit, Kinderwunschbehandlung
    • Eierstocksentzündung
    • Wechseljahresbeschwerden
    • Schwangerschaftsübelkeit und -erbrechen
    • Kindsdrehung
    • Geburtsvorbereitung
    • Brustentzündung, Störung der Milchproduktion oder –abgabe
  • Sinnesorgane und Gesicht:
    • Hörverlust, Schwerhörigkeit
    • Tinnitus, Morbus Menière
    • Reizungen im Labyrinth des Ohres m. Schwindel (Labyrinthitis, Neuronitis vestibularis)
    • Schwindel, Reisekrankheit
    • Heuschnupfen, akut oder noch besser vorbeugend vor der Saison
    • Ohrentzündung, Nasennebenhöhlenentzündung, Mandelentzündung
    • Heiserkeit
    • Sehstörungen, Bindehautentzündung, Retinitis pigmentosa, Maculadegeneration u.a.
  • Haut:
    • Akne, Herpes
    • Psoriasis (Schuppenflechte)
    • Neurodermitis und Juckreiz
    • Unterschenkelgeschwüre und schlecht heilende Wunden
  • Andere Schmerzen:
    • Tumorschmerzen, Schmerzen nach Unfällen, Zahnschmerzen